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Die Vorfreude wächst und mit viel Energie bereiten wir die nächste Jagdsaison vor. 
Der Frühling ist aber auch Setzzeit und damit eine besonders sensible Zeit bei unseren Wildtieren. 
Wir sollten das immer im Hinterkopf behalten, wenn wir unser Revier frühlingsfit machen.

Pflanzen, sähen und freischneiden

Das Frühjahr ist aufgrund der vorherrschenden Bodenfeuchtigkeit die ideale Jahreszeit für die Pflanzung von Gehölzen und Hecken. Wer pflanzt, muss aber auch pflegen! Der Rückschnitt von Hecken und Gehölzen sollte im sehr frühen Frühjahr erledigt werden, um die brütenden Vögel nicht zu stören. Auch eignet sich das Frühjahr zur Aussaat und Pflege von Äsungsflächen. Mit Berücksichtigung der Niederschlagslage kann jetzt auch Dünger ausgebracht werden. Um Fegeschäden zu vermeiden, sollte im frühen Frühjahr der Fegeschutz ausgebracht werden – bei chemischen Mitteln, hier gibt es bereits welche, die zwei Jahre wirken, unbedingt Gummihandschuhe verwenden.  

Reviereinrichtungen 

 Die Wichtigkeit des Salzes für das Wild ist längst wissenschaftlich widerlegt. Allerdings sollten wir trotzdem die Salzlecken bestücken, an denen wir das Wild bejagen wollen. Denn sie ziehen das Wild an und erleichtern die Bejagung. Bei dieser Gelegenheit können auch alle Hochstände nach den Gesichtspunkten der Unfallverhütung kontrolliert und ausgebessert werden. Die Pirschwege gehören ausgeschnitten und geputzt und die Sicht auf allen Hochständen überprüft und eventuell freigeschnitten.

 

Wildzählung 

 Zu den spannendsten Aufgaben im Frühjahr zählt sicherlich das Hahn verlosen. Auch wenn in dem Revier das Auerwild nicht bejagt wird, sollte man verlosen, denn seine Balz ist ein beeindruckendes Naturspektakel und nur so kann festgestellt werden, in welchem Zustand sich die Auerwildpopulation befindet. In Niederwildrevieren werden die Jäger gemeinsam die Bestände der Fasane und Hasen zählen und protokollieren. 

Raubwild

Im Frühjahr werden alle Fallen auf Durchlauf gestellt und das Raubwild wird nicht bejagt, allerdings kann man Luderplätze und Fallen nach wie vor bestücken. Das erhöht den Jagderfolg im späteren Jahr deutlich. Des Weiteren ist es sinnvoll, zu überprüfen, welche Baue befahren sind.

Schutzmaßnahmen

In Revieren mit Schwarzwild werden die Jäger gemeinsam Schutzmaßnahmen für Maisfelder andenken. In Absprach mit dem Landwirt können Zäune aufgestellt werden. 

 Fütterung 

 Nach Ende der Notzeit gehören die Fütterungen ausgeräumt, muss altes Heu entsorgt und übriges Futter trocken eingelagert werden. Nach dem Ausputzen die Fütterung mit Branntkalk desinfizieren, um sie von Parasiten und Bakterien zu befreien.

 

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