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Knittert ihr auch schon edel? Nein? Dann wird es Zeit, denn es gibt ein Material, das jedes Jahr, wenn die Temperaturen zu steigen beginnen, trotz all seiner Knitterfalten voll im Trend liegt. Ob auf den Laufstegen internationaler Marken, in Trachten- oder Jagdgeschäften, ganz egal – LEINEN ist immer en vogue. Eine aufregende Textur, die für einen entspannten, nicht zu perfekten Look sorgt, heißt es in der Modewelt.

 Eine Variante des Leinens, das besonders in Weidmannskreisen, aber nicht nur in diesen sehr beliebt ist, ist das Jägerleinen.

Der melierte Stoff, traditionell in Beige-, Braun- und Grüntönen setzt sich aus einer Baumwolle-/Leinenmischung zusammen. Und ja, knittert - trotz Mischung - auch, aber anders. Vieles spricht für diese Naturfaser: Die edle Optik, der natürliche Kühlungseffekt, der angenehme Tragekomfort, aber auch die Ökobilanz (wächst in unseren Breitengraden, braucht wenig Wasser, keine Pestizide notwendig).

 1910, dem Henndorfer Künstler Carl Mayr sei Dank begann der Siegeszug dieser Variante. Carl Mayr fertigte aus hellem Jägerleinen Anzüge, Kostüme und Dirndl mit grünen Verzierungen wie Eichenblättern, Gämsen, Alpenblumen etc. an. Neben den Sommerfrischlern, die in Henndorf weilten, waren es die Besucher der Salzburger Festspiele sowie Marlene Dietrich und Max Reinhardt, die in den 1920er- und 1930er-Jahren diese schönen Kreationen in die Welt hinaustrugen.

 Heute tragen wir Jägerleinen-Dirndl, klassische Trachtenanzüge, Joppen, Sakkos, Blazer, Röcke, Taschen, Schuhe, Hüte u. v. m. Dabei sind auch modische, junge, frische Kombinationen erlaubt, wie z. B. zu Jeans und Sneakern. Mag sein, dass dabei dem einen oder anderen Traditionalisten die Knitterfalten ins Gesicht geschrieben stehen.

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