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Ausgedehnte Naturlandschaften, bunte Volkskultur und ungestörtes Jagdvergnügen mit der Aussicht auf wahrhaft kapitale Rehböcke – all das hat die nördlichste Provinz Serbiens zu bieten! Schon der Name „Vojvodina“, welcher sich von der altslawischen Bezeichnung „Voivode“ für Heerführer ableitet, deutet an, dass es sich dort fürstlich jagen lässt. Der Boden in dieser Region zeichnet sich durch seinen besonderen Mineralreichtum aus, was sich nicht nur auf die florierende Landwirtschaft, sondern auch auf Wachstum und Konstitution der lokalen Wildbestände äußerst positiv auswirkt. Das mehrheitlich durch den Getreideanbau geprägte Terrain ist flach, weist einen geringen Waldanteil auf und bietet dem Wild ein reichhaltiges Äsungsangebot. Es verwundert daher wenig, dass die wohlgenährten Rehböcke dort nicht selten stattliche Geweihe mit einem Nettogewicht von über 500 Gramm aufhaben. In der Jagdzeit zwischen 15. April und 30. September werden manchmal sogar besonders kapitale Stücke mit bis zu 700 Gramm Trophäengewicht erlegt. Die Weitläufigkeit der Landschaft sowie die niedrige Besiedlungsdichte bieten dem Wild viel Ruhe und ermöglichen Raum für weidmännische Entfaltung. Die Lebensverhältnisse der örtlichen Landbevölkerung zeichnen sich vielfach durch eine charmante Rustikalität aus, weshalb einem auf dem Weg ins Revier schon einmal das eine oder andere Pferdefuhrwerk begegnen kann. Die speziellen Gegebenheiten in der Vojvodina bieten also die Chance auf ein wahrhaft einzigartiges Jagderlebnis!

Wir haben mit dem erfahrenen Jagdreisevermittler Josef Ragginger gesprochen und Tipps für eine gelungene Jagdreise zusammengestellt:

Welche Zeit ist perfekt für die Jagd in der Vojvodina?

Die Jagdzeit beginnt am 15. April. In den ersten Wochen der Jagdzeit ist die Jagd auf Rehböcke möglich. Danach wird die Vegetation zu hoch und die Rehe werden trotz der hohen Wilddichte unsichtbar. Anblicke sind in dieser Zeit nur noch Zufall. Erst wieder im Spätsommer, nach der Getreideernte, beginnt die spannende Blattjagd.

Wie gut stehen die Chancen, einen starken Rehbock zu erlegen?

Aufgrund der vielfach deckungslosen Flächen bekommt man viel Wild in Anblick und kann nach einer reifen Trophäe suchen. Das üppige Äsungsangebot und die mineralhaltigen Böden bringen sehr kapitale Rehböcke hervor.

Was muss ich bei der Reiseplanung beachten?

Grundsätzlich sollte man auf einen erfahrenen Jagdvermittler nicht verzichten. Diese kennen die Gegebenheiten vor Ort genau und können die Reise nach deinen Bedürfnissen planen. So ist sichergestellt, dass alle rechtlichen Vorgaben eingehalten werden und man keine bösen Überraschungen, vor allem bei der Abrechnung, erlebt.

Zur Einreise wird ein Reisepass mit der Jagdeinladung, die grüne Autokarte und der EU-Feuerwaffenpass benötigt. Bei der Einreise ist zudem eine Waffengebühr von ca. 30 Euro zu entrichten. Es ist nicht möglich, mit zwei Waffen des gleichen Kalibers einzureisen.

Welche Waffe eignet sich?

Wie auch bei der Blattjagd im heimischen Revier ist die Vertrautheit mit der Waffe ein wichtiger Faktor für eine erfolgreiche Jagd. Die weiten Flächen erfordern teilweise weite Schüsse, hier ist es sicherlich sinnvoll, die Schussfähigkeiten am Schießstand, auch über den Stecken, zu trainieren. Die Waffe sollte auf 200 Meter eingeschossen sein.

Wie wird abgerechnet?

Abgerechnet wird das Trophäengewicht nach Preisliste. Die Abwaage erfolgt 24 Stunden nach dem Auskochen, es zählt das Bruttogewicht minus 90 Gramm. Häufig gibt es Arrangements, die bereits die Organisation, die Jagdkarte, die Versicherung, das Quartier mit Verpflegung sowie die Pirschführung und die Ausfuhrpapiere für die Trophäen enthalten. Hinzu kommen die Fahrtkosten im Revier – die Revierstrukturen machen den Einsatz von Fahrzeugen unerlässlich – und der Transport inklusive der Verzollung der Trophäen.

Gibt es noch einen Tipp für eine gelungene Reise?

Unbedingt einen guten Schutz gegen Mücken. Die kleinen Plagegeister können jeden noch so schönen Jagdtag verderben.

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