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"All I need ...", dachte sich vielleicht schon Kaiser Maximilian, als er für seine Passion, die Jagd, ein eigenes Weidmannskleid schuf. Schnell war ihm klar geworden, dass im unwegsamen Gebirgsgelände höfische Kleidersitten nicht angebracht waren. Hier brauchte es zweckmäßige Kleidung, die Bewegungsfreiheit gab. Das der Natur nachempfundene, der bäuerlichen Kleidung verwandte, aus grauem und grünem Loden gefertigte Jagdkleid war geboren.

„All I need ...“, dachte auch Kaiser Franz Joseph und schenkte der Jagdbekleidung größte Aufmerksamkeit. Vor allem die kniefreie „Kurze“, eine gamslederne Knickerbocker, war für ihn ein jägerisches Muss, neben genagelten Goiserer Bergschuhen, groben, wollenen, grünen Wadenstrümpfen, einer „Tiroler Joppe“ mit Hirschhornknöpfen und einem grünen Loden-Wetterfleck. Sein Grundsatz war, dass die Jagdkleidung der Landestracht mehr oder weniger gleichen musste. Einzige Ausnahme: Des Kaisers grüner Hut, mit dem typischen runden Kopf und der leicht nach oben gebogenen schmalen Krempe, war in dieser Form ausschließlich für ihn reserviert.



Text: Sabine Steindl

Foto: Sabine Steindl

Und heute? Heute haben modische Einflüsse in Form von Mustern, Farben und Schnitten, aber auch High-Tech-Materialien das Weidmannskleid erobert. Wind- und wasserdichte Membrane machen Jacken und Westen zur – praktisch per App steuerbaren – Wärmequelle. Verschweißte Nähte sorgen für Trockenheit und Wärme bei nasskaltem Wetter. Der Zweiwege-Reißverschluss ermöglicht eine praktische Öffnung von beiden Seiten. Schuhe aus schnell trocknendem Soft-Leder mit GORE-TEX tragen sich auf unterschiedlichstem Untergrund komfortabel und halten dabei die Füße schön warm und trocken. Jägerinnen und Jäger, die sich gerne traditionsbewusst in weidmannsgerechter Kleidung zeigen, sei verraten: Viele moderne Annehmlichkeiten lassen sich stilgerecht unterm traditionellen grünen Jagdgewand verbergen oder sind „unsichtbar“ integriert. Bleibt also nur noch die Frage nach Ihrem persönlichen

„All You need ...“