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Eine eigene Jacke nur für Jägerinnen, das gab es bislang noch nicht. Modeunternehmer Markus Meindl und Salzburger Landesjägermeister Max Mayr-Melnhof konnten für dieses Unterfangen die österreichische Stardesignerin Lena Hoschek gewinnen. Wir haben sie nach ihren Motivationen und Inspirationen gefragt.

Hat es lange gedauert, sich für das Projekt Jägerinnenjacke zu begeistern?

Nein, ich habe gleich Ja gesagt, weil es mir unglaublichen Spaß macht, mit den Menschen dahinter zusammenzuarbeiten. Dass ich überhaupt gefragt wurde, etwas zu designen, das österreichweite Gültigkeit haben darf, eine Jacke, die alle Jägerinnen zusammenbringt, eine Art uniformelles Stück an der man Jägerinnen oder Jagdbegeisterte erkennen kann, ist ein sehr großes Kompliment an mich. Es ist ein unglaublicher Vertrauensbeweis, wenn man ein Stück Identität designen darf!

Für welche Anlässe ist die Jägerinnenjacke geeignet? 

Es ist eine Lodenjacke, die bewusst nicht sehr warm gefüttert ist, damit man sie auch drinnen tragen kann – ob das im Büro ist oder über das Dirndl bei einer Veranstaltung und eben an wärmeren Tagen zur Jagd. Sie ist funktionell, aber ich sehe sie auch stark im repräsentativen Bereich.

Möchten Sie uns einen kurzen Einblick in den Kreativprozess geben?

Mir war wichtig, dass die Jägerinnenjacke farblich nicht einem Bundesland zuordenbar ist, sie soll ja für ganz Österreich Gültigkeit haben. Daher habe ich mich für ein Jagdgrün entschieden. Sehr schön finde ich auch die roten Akzente. Die Knöpfe sind selbstver-ständlich aus Hirschhorn und beim Innenfutter habe ich mich so richtig ausgetobt. Passform und Schnitt sind wirklich sensationell geworden. Wir haben zwei oder drei Samples gemacht, um alles nach unseren Ansprüchen hinzukriegen. Dann zum Schluss haben wir die Eingriffstaschen schräg gestellt, weil man dadurch eine sehr schöne Silhouette bekommt. Man sieht, dass die Jacke von einer Frau für eine Frau gemacht wurde. Ich finde die Jacke ist typisch ich geworden. 

Welche innere Haltung zeichnet die Trägerin der Jägerinnenjacke aus? 

Wer zu dieser Jacke greift, hat ein selbstverständliches Qualitäts- und Nachhaltigkeitsbewusstsein. Ich wünsche mir natürlich, dass die Trägerin der Jacke sie so, wie die Natur, in der sie sich bewegt, hegt und pflegt, sodass das Kleidungsstück auch eine lange Haltbarkeit hat und vielleicht sogar über Generationen hinweg weitergegeben werden kann. 


INTERVIEW: Lena Hoschek, Eva Weiler 

FOTO: Daisy Seilern 

ILLUSTRATIONEN: Lena Hoschek – aus dem Design des Innenfutters der Jägerinnenjacke