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Elektrizität

Die meisten Jagdhütten sind nicht an das Stromnetz angeschlossen. Gerade für Licht, den Staubsauger oder einen schnellen Tee oder Kaffee ist eine zumindest zeitweise Stromversorgung aber praktisch. Abhilfe schaffen kann ein Stromgenerator. Dieser hat den Vorteil, dass Strom nach Bedarf mit Diesel produziert werden kann. Nachteil ist, dass er häufig laut ist und der Brennstoff auf die Hütte gebracht werden muss. Eine weitere Möglichkeit ist die Installation einer Photovoltaikanlage mit entsprechenden Speicherzellen. Hierbei ist darauf zu achten, dass die Anlage von der Sonneneinstrahlung abhängig ist. Sie ist also nicht für schattige Orte geeignet, funktioniert allerdings an sonnigen Standorten zuverlässig und vor allem ohne Brennstoffe.

Wasser

Häufig verfügen Hütten über eine nahe Quelle oder einen Brunntrog. Wer sich unsicher ist, ob das Wasser genießbar ist, kann eine Wasseranalyse z. B. beim Institut Fresenius anfertigen lassen. Auch kann man mit Wasserspeichern Regenwasser sammeln, allerdings ist hier auf die Wasserqualität zu achten. Schnell können gerade bei Wärme (über 20 Grad) Legionellen entstehen, die schwerwiegende Erkrankungen zur Folge haben können. Auf einen schattigen Standort des Speichers ist deswegen zu achten.

Wer bereits versucht hat, sich mit Quellwasser zu waschen, weiß wie kalt Wasser sein kann. Eine Solardusche aus dem Campingbedarf schafft bei Sonnenschein günstig Abhilfe für eine warme Dusche. Sollte die Sonne einmal nicht scheinen, kann man auch einfach warmes Wasser vom Ofen einfüllen.

Toilette

Die meisten Hütten verfügen über ein Plumpsklo. Wer geruchstechnisch nicht völlig abgehärtet ist, leidet hier unter den rustikalen Verhältnissen. Die Geruchsbelästigung eines normalen Plumpsklos kann aber deutlich reduziert werden, wenn die Fäkalien mit Sägespänen nach jedem Toilettengang abgedeckt werden. Eine Alternative dazu ist die in Schweden schon lange bekannte Trocken- oder Trenntoilette.

Feuermachen

Wer kennt es nicht: In der Jagdhütte ist es kälter als draußen, die Sonne hat den Kamin aufgewärmt oder der Fön bläst. Der Ofen zieht nicht und in kürzester Zeit ist die Hütte voller Qualm. Abhilfe schafft hier, wenn man ein brennendes Papierknäul in die Putzklappe des Kamins legt. Die Wärme steigt nach oben und der Ofen beginnt zu ziehen.

Mäuse

Gerade dieses Jahr scheint ein wahres Mäusejahr zu sein. Leider können diese niedlichen Mitbewohner verheerende Schäden in der Hütte anrichten. Der Einsatz von elektronischer Vertreibung mittels Ultraschall beeindruckt Mäuse nicht. Eine wohl sehr wirksame Möglichkeit, die Mäuse loszuwerden, ist das Ausbringen von Giftködern. Nachteil hierbei ist, dass diese Köder für Hunde und Kinder lebensgefährlich werden können. Zudem verkriechen sich die Mäuse, bevor sie verenden in ihre Nester und verwesen dort. Der Geruch ist äußerst unangenehm. Unser Tipp für die Mäusebekämpfung ist die Falle von Wippo Matic. Hier wird ein Kübel und darauf eine Wipp-Falle mit Köder aufgestellt. Die Mäuse fallen in den Eimer, die Falle ist gleich wieder scharf gestellt und bereit für die nächste Maus. So ist sie die perfekte Lösung für eine echte Mäuseplage. Aus Tierschutzgründen ist eine engmaschige Kontrolle aber unbedingt erforderlich! Als Köder haben sich Schokolade und Nougat besonders bewährt.

Geruch

Häufig finden wir in Jagdhütten, besonders wenn Sie nicht ganz so häufig genutzt werden, einen etwas muffigen Geruch vor. Statt künstlicher Duftkerzen oder -Bäumchen empfehlen wir, eine kleine Räucherpfanne auf den Küchenofen zu stellen. Gerade Jäger finden alles, was man für eine gute Räuchermischung braucht auf ihren Streifzügen durch den Wald.

Besonders Baumharze, Fichtennadeln, Wachholderbeeren und Salbei vertreiben natürlich und zuverlässig den Muff. Gleichzeitig sorgen sie für positive Energie und eine Reinigung der Luft – darum geht es ja eigentlich bei unserer Auszeit auf der Hütte.

Text: Nadine Sodia 
Fotos: Adobe Stock, Doris Wild