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Alte Jagdwaffen haben einen besonderen Reiz. Sie erzählen von spannenden Jagdabenteuern, sind häufig noch in echter Handarbeit hergestellt und werden von Generation zu Generation weitergegeben. 
Diese Klassiker können mit viel Freude auch heute noch verwendet werden, wenn man sie mit den neusten Errungenschaften der Jagdtechnik ausstattet.

Vorab ist zu klären, ob eine Umrüstung möglich ist und ob sich diese noch lohnt. Hierbei können aber Geschmack und ideelle Werte eine große Rolle spielen. Möchte ich beispielsweise den wunderbar gearbeiteten Ferlacher Kipplauf mit Achtkantlauf des Großvaters weiterverwenden, ist der Schätzwert der Waffe irrelevant. Allerdings können Umrüstungsarbeiten im Preis stark variieren, weswegen eine persönliche Beratung mit einer Preisschätzung sehr sinnvoll ist. 

 Schalldämpfer 

Die Jagd mit einem Schalldämpfer ist nicht nur angenehm, sondern auch zeitgemäß. Es wird das Hörvermögen von Jäger und Hund geschützt und die Beunruhigung im Revier minimiert. Ein Nachrüsten eines Schalldämpfers ist grundsätzlich kein Problem. Es muss ein Gewinde geschnitten werden, worauf der Schalldämpfer aufgeschraubt wird. Möchte ich den Schalldämpfer nicht verwenden, schraubt man eine Schutzkappe auf, um das Gewinde zu schonen. Sogar bei Achtkantläufen kann ein Schalldämpfer montiert werden. Dabei empfiehlt Robert, wenn es der Laufdurchmesser erlaubt, ein Innengewinde zu schneiden und dann mittels Adapter den Schalldämpfer  zu montieren: „das sieht einfach schöner aus als ein Außengewinde“. Auch hier kann die Waffe nach wie vor ohne Schalldämpfer verwendet werden, wenn der Gewindeschutz eingeschraubt ist.

Zielfernrohr 

 Besonders ein aktuelles Zielfernrohr mit Leuchtpunkt hat bei der Jagd seine Berechtigung. Handelt es sich um eine eher einfache Waffe, die mechanisch noch völlig in Ordnung ist, kann mit einer Piccantini-Schiene jedes aktuelle Zielfernrohr montiert werden. Dies hat den Vorteil, dass man auch ein Wärmebildgerät oder ein Rotpunktvisier aufsetzen kann. Handelt es sich bei der Waffe um ein Schmuckstück, schaut diese praktische und günstige Lösung leider nicht sehr elegant aus. Aber auch für dieses Problem gibt es Lösungen, mit neuen Montageoberteilen neuste Zielfernrohrtechnik zu montieren. Soll das bestehende Zielfernrohr weiterverwendet werden, ist es sinnvoll dieses überholen zu lassen. Besonders bei Gläsern von renommierten Herstellern, wie Kahles, kann eine Generalüberholung einer alten Optik zu neuem Leben verhelfen.

Präzision 

 „Es kommt nur sehr selten vor, dass alte Jagdwaffen so unpräzise schießen, dass es jagdlich relevant wäre“, weiß Robert aus seinem Werkstattalltag zu berichten. Wenn es aber doch der Fall sein sollte, gibt es die Möglichkeit den Lauf neu betten zu lassen. Bei Drillingen kann es nötig sein, die Läufe neu zusammenzulöten, damit sie wieder zusammenschießen. Diese Neu-Garnierung ist aufwendig und damit sehr kostenintensiv. Eine optimale Einstellung der Abzugsgarnituren ist zum einen für die Sicherheit unerlässlich, dient aber zum anderen auch zur Abgabe eines präzisen Schusses. 

 Schaft 

 Die Restaurierung eines Schafts ist möglich, sollte allerdings gut überlegt werden, denn Holzarbeiten sind sehr aufwendig und teuer. Nach dem Abziehen und Neuschneiden der Fischhaut muss der Schaft noch mehrmals geölt und poliert werden. Nach dieser Prozedur ist er wie neu. Bei Flinten kann es Sinn machen, in Zuge dessen gleich eine Schaftanpassung vorzunehmen.

Lauf 
 Für die Präzision ist ein einwandfreier Lauf unumgänglich. Die Laufinnenseite kann durch ein chemische Intensiv-Reinigung wieder auf Vordermann gebracht und von Ablagerungen befreit.

Robert Hasenkopf aus der Büchsenmacherwerkstatt der Firma Sodia weiß, wie man alten Schmuckstücken wieder neues Leben einhaucht!


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